Dinkel-Pizza Grundrezept - mit Poolish (Vorteig)

Ein rustikales Dinkel-Pizzateig-Rezept mit Poolish für besonders aromatische und gut verdauliche Pizzen. Der Teig wird über zwei Tage zubereitet und entfaltet durch die lange Fermentation einen wunderbaren Geschmack, damit er zuhause genauso schmeckt wie beim Italiener.
Dieses Rezept ist auf 10 Pizzen ausgelegt und kann entsprechend der benötigten Menge angepasst werden. 100 g Wasser entsprechen etwa einer Pizza als Faustregel. Ich habe mich bewusst für 10 entschieden, da sich das gut rechnen lässt und die Arbeitsschritte besser nachvollziehbar sind, als wenn ich den Teig nur für eine Pizza beschrieben hätte.
Zudem lässt sich der Teig auch einfrieren. Dazu nimmt man den Teigling in dem Zustand, in dem man ihn zur Pizza formen würde, und friert ihn zunächst ein – auf dem Backblech oder in einer entsprechend großen Dose, die in den Gefrierschrank passt, abgedeckt mit Frischhaltefolie. Man kann den Teig so mehrere Wochen im Gefrierschrank aufbewahren; zum Platzsparen kann man ihn einzeln in Gefrierbeutel verstauen, sobald er fest durchgefroren ist. Zum Auftauen nimmt man den Teig aus dem Gefrierbeutel und stellt ihn wieder in einer bemehlten Dose oder Ähnlichem, abgedeckt mit Deckel oder Frischhaltefolie, über Nacht in den Kühlschrank zum auftauen. Er lässt sich am nächsten Tag direkt zu einer Pizza formen und backen.
Dinkel-Pizza Grundrezept - mit Poolish (Vorteig)
Ein rustikales Dinkel-Pizzateig-Rezept mit Poolish für besonders aromatische und gut verdauliche Pizzen. Der Teig wird über zwei Tage zubereitet und entfaltet durch die lange Fermentation einen wunderbaren Geschmack, damit er zuhause genauso schmeckt wie beim Italiener.
Dieses Rezept ist auf 10 Pizzen ausgelegt und kann entsprechend der benötigten Menge angepasst werden. 100 g Wasser entsprechen etwa einer Pizza als Faustregel. Ich habe mich bewusst für 10 entschieden, da sich das gut rechnen lässt und die Arbeitsschritte besser nachvollziehbar sind, als wenn ich den Teig nur für eine Pizza beschrieben hätte.
Zudem lässt sich der Teig auch einfrieren. Dazu nimmt man den Teigling in dem Zustand, in dem man ihn zur Pizza formen würde, und friert ihn zunächst ein – auf dem Backblech oder in einer entsprechend großen Dose, die in den Gefrierschrank passt, abgedeckt mit Frischhaltefolie. Man kann den Teig so mehrere Wochen im Gefrierschrank aufbewahren; zum Platzsparen kann man ihn einzeln in Gefrierbeutel verstauen, sobald er fest durchgefroren ist. Zum Auftauen nimmt man den Teig aus dem Gefrierbeutel und stellt ihn wieder in einer bemehlten Dose oder Ähnlichem, abgedeckt mit Deckel oder Frischhaltefolie, über Nacht in den Kühlschrank zum auftauen. Er lässt sich am nächsten Tag direkt zu einer Pizza formen und backen.
Steps
- 1
Poolish ist ein relativ flüssiger Vorteig aus gleich viel Wasser wie Mehl, der den Teig durch den geringeren Hefebedarf bekömmlicher macht. Dafür als erstes Wasser, Hefe und Honig verrühren, bis sich alles aufgelöst hat. Der Honig hilft der Hefe beim Aktivieren, kann auch durch eine Priese Zucker ersetzt werden.
- 2
Dann das Dinkelmehl unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Diesen in eine Form mit Deckel füllen und 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen. Anschließend ca. 24 Stunden (wenigstens über Nacht) im Kühlschrank fermentieren lassen.
- 3
Für den Hauptteig verrühren wir jetzt den gereiften Poolish mit dem Wasser.
- 4
Dann die Hälfte des Mehls hinzufügen und gut verrühren.
- 5
Jetzt das Salz hinzufügen und gut unterrühren.
- 6
Nun das restliche Mehl hinzufügen, kurz verrühren und dann mit den Händen auf der Arbeitsfläche zu einem glatten Teig verkneten.
- 7
Der Teig ist jetzt potenziell recht klebrig, daher mit einer Schüssel auf der Arbeitsfläche abdecken und 15 Minuten ruhen lassen.
- 8
Danach die Hände mit Olivenöl einreiben, Teig mehrfach falten, zu einer Kugel formen und in einer leicht eingeölten Schüssel mit Deckel eine Stunde ruhen lassen.
- 9
Jetzt bereiten wir die Teiglinge vor, die noch einmal gehen, bevor wir sie zur Pizza formen. Dafür den Teig in 10 (Anzahl der Pizzen die du machen möchtest, falls du das Rezept in der Menge angepasst hast) gleichgroße Portionen teilen.
- 10
Jede Portion zu einer Kugel formen und auf ein bemehltes Backblech mit mindestens 2-3 Fingerbreit Abstand legen.
- 11
Die Teiglinge mit etwas Olivenöl bepinseln und mit Frischhaltefolie abdecken. So dann 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. In dieser Zeit kann man gut schon die Tomatensauce und den Belag vorbereiten.
- 12
Backofen auf 240°C Ober-/Unterhitze oder 220°C Umluft vorheizen. Man kann die Temperatur bis etwa 300°C erhöhen, was zu kürzerer Backzeit führt.
Wenn man einen Pizzastein verwendet sollte dieser 40-60 Minuten aufgeheizt werden um die entsprechende Temperatur zu haben.
Wenn man die Pizza auf einem Blech backen möchte, dieses beim Aufheizen mit in den Ofen geben. Dann gibt man die Pizza vor dem Belegen auf ein Backpapier und zieht sie mit dem Backpapier auf das heiße Backblech zum Backen. - 13
Jetzt nimmt man sich einen Teigling und bemehlt diesen und auch etwas die Arbeitsfläche. Anschließend mit den Fingern von der Mitte nach außen zu einer runden Pizza (28-30 cm) formen. Wenn der Teig etwas klebt, etwas Mehl verwenden. Wenn der Teig etwas an der Arbeitsfläche klebt, den Teig umdrehen und etwas bemehlen. Da wir mit unseren Fingern die Luft im Teig nach außen arbeiten bleibt der Rand etwas dicker.
- 14
Pizza nach Belieben belegen und anschließend in 15 Minuten knusprig backen. (Optional) Für besonders knusprigen Rand, diesen vor dem Backen noch einmal mit Olivenöl bepinseln.
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